Orgelmatinée in der Großen Kirche
Sonntag. 16.08.2026 11:30 Uhr
Leer | Ev.-ref. Große Kirche
Kirchstraße 14, 26789 Leer
Winfried Dahlke lässt in einer halbstündigen Matinée die Historische Orgel in der Großen Kirche zu Leer erklingen.
Eintritt frei – Spende
Am Sonntag, dem 16. August wird um 11.30 Uhr zu einer halbstündigen Orgelmatinee in die Große reformierte Kirche zu Leer eingeladen. Winfried Dahlke bringt Werke von Johann Gottfried Walther zur Aufführung. Johann Gottfried Walther, Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, komponierte für seine Organistentätigkeit in Weimar zahlreiche Choralvorspiele, Praeludien und Konzerte. Einen erheblichen Anteil an seinen Orgelwerken haben dabei Übertragungen beliebter italienischer Orchesterkonzerte für die Orgel.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 19.08.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Orgelspielzeit am Donnerstagnachmittag
Donnerstag. 20.08.2026 15.30 Uhr
Leer | Ev.-ref. Große Kirche
Kirchstraße 14, 26789 Leer
Winfried Dahlke lässt in einer etwa halbstündigen Orgelspielzeit Werke von Johann Gottfried Walther erklingen. Diese Musik steht anstelle eines Abendkonzertes des Orgelsommers.
Eintritt frei – Spende
Am Donnerstag, dem 20. August wird Winfried Dahlke ab 15.30 bis etwa 16.00 Uhr in einer „Orgelspielzeit“ zur Kirchenöffnung weitere Werke von Walther spielen. Johann Gottfried Walther, Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, komponierte für seine Organistentätigkeit in Weimar zahlreiche Choralvorspiele, Praeludien und Konzerte. Einen erheblichen Anteil an seinen Orgelwerken haben dabei Übertragungen beliebter italienischer Orchesterkonzerte für die Orgel.
Am 20. August wird es im Rahmen des Leeraner Orgelsommers kein Abendkonzert geben.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 26.08.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Leeraner Orgelsommer: Abschlusskonzert
Donnerstag. 27.08.2026 20:00 Uhr
Leer | Ev.-ref. Große Kirche
Kirchstraße 14, 26789 Leer
Zum Abschluss des Leeraner Orgelsommers konzertiert das Weckmann-Consort Bremen unter der Leitung von Lea Suter mit Werken des 16. und 17. Jahrhunderts
Eintritt frei – Spende
Das Abschlusskonzert des Leeraner Orgelsommers gestaltet das Weckmann-Consort aus Bremen unter der Leitung von Lea Suter.
Lea Suter – Orgel, Juan González Martínez – Barockposaune, Carla Linné – Barockvioline, Indre Kucinskaite – Zink, Clemens Schlemmer – Dulzian und Johanna Ludwig – Sopran musizieren Werke des 16. und 17. Jahrhunderts:
Francesco Cavalli (1602 - 1676) Alma redemptoris
Johann Martin Caesar (1590 - 1667) L´Augustana
Matthias Weckmann (1618 - 1674) Sonata Nr. 1
Bartolome de Selma y Salaverde Vestiva i colli a due
Francesco Rognoni (2. Hälfte 16. Jh. - 1626) Susanne ung jour
Orlando di Lasso (1532 - 1594) Las, voulez vous
Matthias Weckmann (1618 - 1674) Sonata Nr. 5
Adrian Willaert (1490 - 1562) Vecchie letrose
Orlando di Lasso (1532 - 1594) Madona mia cara
Johann Martin Caesar (1590 - 1667) La Hieronima
Andreas Oswald (1687 - 1737) Sonate à 3
Alessandro Poglietti (?-1683) Imitatione dell medesimo Uccello
Claudio Monteverdi (1567 - 1643) Quando l´alba in oriente
Ausgangspunkt ist der Münchner Hof als europäischer Knotenpunkt des 16. Jahrhunderts – ein Ort, an dem internationale Stile nicht nur importiert, sondern produktiv verwandelt wurden. Orlando di Lasso, aus Flandern stammend und in München als Kapellmeister prägend, steht im Programm exemplarisch für diese Weltläufigkeit: Seine Madrigale (Las, voulez vous; Madona mia cara) zeigen, wie Affekte mit höchstem kompositorischem Aufwand in Text und Klang übersetzt werden – elegant, scharf konturiert, bisweilen mit einem feinen Zug ins Theatralische. Ergänzt wird dieser Blick in die Münchner Klangwelt durch Adrian WillaertsVecchie letrose: ein Stück, das die italienische Madrigalkunst als Resonanzraum hörbar macht, aus dem Lasso und seine Zeitgenossen schöpften.
Von diesem höfischen Ausgangspunkt führt das Programm weiter in jene Praxis, die Musik überhaupt erst so beweglich und „reisefähig“ macht: das Weitergeben, Umformen und Neu-Erfinden musikalischer Modelle. Johann Martin Caesars instrumentale Stücke (L’Augustana, La Hieronima) zeigen eine deutschsprachige Musizierkultur, in der Tanzgesten, Liednähe und kontrapunktisches Handwerk selbstverständlich zusammenfinden – Musik, die in höfischen wie bürgerlichen Kontexten als soziale Kunst funktioniert: zum Hinhören und zum Miteinander.
Einen Kern frühbarocker Virtuosität berührt Francesco Rognoni mit seiner Diminutionskunst über Susanne ung jour: Hier wird hörbar, wie sehr diese Musik von improvisatorischer Intelligenz lebt. Verzierung ist nicht Dekor, sondern Bedeutung – ein rhetorisches Schärfen, das den musikalischen Text im Moment zum „Sprechen“ bringt. Auf eine ganz andere Weise spielt Alessandro Poglietti in der Imitatione dell medesimo Uccello mit dem Reiz des Augenblicks: Klangmalerei, Witz und artistische Präzision verdichten sich zu einer Miniaturszene, die den Geschmack an Effekt und Erfindung zeigt, wie er in höfischen Kreisen ebenso geschätzt wurde wie in städtischen Musiziergemeinschaften.
Mit Francesco Cavallis Alma redemptoris öffnet sich der Blick nach Italien und auf die geistliche Seite dieser Affektkultur: Innigkeit, Dringlichkeit und klangliche Sinnlichkeit treten in eine konzentrierte Form. Zugleich erinnert das Programm daran, dass die europäischen Stilebenen nicht voneinander getrennt verlaufen, sondern sich über Jahrzehnte überlagern: Lasso bleibt als Horizont präsent, während sich die Ausdrucksmittel in Richtung Frühbarock verschieben.
Einen weiteren Schritt in die instrumentale Sonatenwelt markiert Andreas Oswalds Sonate à 3: stärker instrumental gedacht, dialogisch, formbewusst – und getragen von jener Ensemble-Intelligenz, die das gemeinsame Atmen und Reagieren zum eigentlichen Motor macht. Von hier aus ist der Weg nach Norden nicht weit: Ein Collegium musicum war im 17. Jahrhundert weit mehr als ein „Ensemble“, sondern eine bürgerlich getragene Klangwerkstatt, in der man die beste und neueste Musik der Zeit miteinander erlernte, erprobte – und öffentlich erlebbar machte. Genau in diesem Sinn prägte Matthias Weckmann, Organist an St. Jacobi in Hamburg, ab 1660 das Musikleben seiner Stadt mit einem großen Collegium musicum, das regelmäßig konzertierte und die musikalischen Strömungen Europas bündelte.
Im Zentrum stehen zwei Sonaten von Matthias Weckmann. Sie zeigen ihn als Meister der rhetorischen Form: kontrastreich, dialogisch, mit jener Mischung aus kontrapunktischer Disziplin und konzertanter Freiheit, die ein weltoffenes Musikleben – ob am Hof oder in der Handelsstadt – gleichermaßen befeuert.
Weckmann-Consort:
Bunte und leuchtende Klangfarben einer gemischten Consort-Besetzung, lebendiges und fantasievolles Musizieren und ein entschiedenes Faible für reizvolle Ornamente: Das ist das Weckmann Consort!
Dafür fand sich 2020 eine spielfreudige Gruppe von Musikern mit Zink, Violine und Dulzian, ergänzt manchmal durch weitere Instrumente und Sänger, rund um die Tastenvirtuosin Lea Suter zusammen, um in den Fußstapfen ihres Namensgebers, des Hamburger Jakobi-Organisten Matthias Weckmann, »die besten Sachen aus Venedig, Rom, Wien, München, Dresden &c.« (wie Johann Mattheson Weckmanns Tun 1740 so nett beschrieb) zu Gehör zu bringen.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 02.09.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Gartenfest im ORGANEUM
Sonntag. 06.09.2026 15 -17 Uhr Gartenfest 17 Uhr Abschlusskonzert
Weener | ORGANEUM Garten
Norderstraße 18, 26826 Weener
Der Förderkreis ORGANEUM in Weener und das ORGANEUM-Team laden zum Gartenfest ein. Zum Kuchenbuffet spielen Daniil Denisov (Akkordeon) und Ingeborg Dahlke (Blockflöten) eine bunte Musikmischung auf.
Eintritt frei – Spende
Das Gartenfest wird musikalisch begleitet und bereichert von Daniil Denisov und Ingeborg Dahlke.
Daniil Denisov erfreut auf dem Akkordeon mit folkloristischen Einlagen, mit berühmten klassischen Melodien und Sonaten von Domenico Scarlatti. Ingeborg Dahlke spielt dazu auf verschiedenen Blockflöten. Im Zusammenspiel mit Winfried Dahlke kommen zudem Variationen über beliebte Harmoniefolgen der Alten Musik zu Gehör.
Die Solisten: Daniil Denisov (Akkordeone) und Ingeborg Dahlke (Blockflöten).
Daniil Denisov, geboren in Archangelsk, schloss sein Studium in Akkordeon, Klavier und Komposition in Kharkowa und Kiew mit Auszeichnung ab. Als Solist und in verschiedenen Ensembleformationen führten seine Konzertreisen in die die Baltischen Staaten, nach Ungarn, Italien, Frankreich, Deutschland, Niederlanden, in die Schweiz und die USA. Seine musikalische Bandbreite reicht von Früher Musik über Renaissance, Barock und Klassik bis zu moderner (Unterhaltungs-)Musik und Jazz. Im März 2022 floh er mit seiner Tochter aus der Ukraine nach Deutschland und lebt derzeit in Geislingen an der Steige in Baden-Württemberg. Derzeit ist er Mitglied des russischen Ensembles Exprompt. Im Jahr 2024 wurde das Beltuna-Akkordeon mit fünfreihiger Janko-Klaviatur fertiggestellt.
Ingeborg Dahlke studierte Blockflöte und Cembalo in Münster und Amsterdam. Sie ist zertifizierte Feldenkraispädagogin und unterrichtet u.a. an der Musikschule Stuttgart. Sie spielt auf Blockflöten von Ralf Elert.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 06.09.2026 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Zum Sonntagskonzert am Tage des Gartenfestes von Förderkreis und ORGANEUM konzertiert Gerhard Löffler (Hamburg) an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche
Eintritt frei – Spende
Zum Abschluss des Gartenfestes konzertiert Gerhard Löffler (Hamburg) ab 17.00 Uhr an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche. Unter dem Leitgedanken „Komm, Heiliger Geist“ interpretiert er norddeutsche Orgelmusik des 17. Jahrhunderts, gerahmt von zwei Werken Johann Sebastian Bachs. Er eröffnet sein Programm mit dem Leipziger Choral „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ und schließt daran Werke von Sweelinck (Echo-Fantasie in a), Weckmann (Komm, Heiliger Geist, Herre Gott), Bruhns (das Große e-Moll in d), Buxtehude (Orgelchoral Nun bitten wir den Heiligen Geist), Frescobaldi (Toccata quarta aus dem 2. Buch), Tunder (Fantasie Komm, Heiliger Geist), Scheidemann (Praeambulum in d), bevor er sein Konzert mit Bachs E-Dur-Toccata in der C-Dur-Fassung prächtig ausklingen lässt.
Seit 2016 ist Gerhard Löffler Kantor und Organist an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg, wo er die Leitung der Kantorei und des Vokalensembles innehat und die wöchentliche Reihe „30-Minuten-Orgelmusik“ am Donnerstag etablierte. Zudem ist er in Gottesdiensten und Konzerten an der berühmten Arp-Schnitger-Orgel von 1693 zu hören.
Gerhard Löfflers Orgelrepertoire umfasst die Musik aller Epochen. Ebenso vielfältig ist auch sein Repertoire als Dirigent. Mit seinen Kantoreien erarbeitet er neben Werken des klassischen Chorrepertoires auch zahlreiche Kompositionen von der Alten bis zur Zeitgenössischen Musik. Regelmäßig gewinnt er sein Publikum aber auch für selten gespielte Werke.
Gerhard Löffler studierte bei Martin Lücker (Frankfurt am Main), Ludger Lohmann (Stuttgart), John Weaver (New York) und wirkte als Kirchenmusiker in Frankfurt und Berlin.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 09.09.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 16.09.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Orgaeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 23.09.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Orgaeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 30.09.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger - Orgel
Sonntag. 04.10.2026 17:00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Pieter Dirksen konzertiert in der Reihe der Sonntagskonzerte an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Eintritt frei – Spende
Pieter Dirksen konzertiert als Solist am Cembalo wie an der Orgel; außerdem wirkt er als Continuospieler bei verschiedenen Ensembles mit.
1987 beendete er sein Studium der Musikwissenschaft und publizierte seither eine ausgedehnte Reihe von Studien zur und Ausgaben von barocker Tastenmusik. 1996 wurde er mit einer Dissertation über die Claviermusik Sweelincks promoviert; seine Arbeit, 1997 veröffentlicht, wurde mit dem Praemium Erasmianum ausgezeichnet. Weiterhin erschienen Monographien zu Scheidemann, Sweelinck und Bachs Kunst der Fuge. Zusammen mit Harald Vogel edierte Dirksen bei Breitkopf & Härtel die Clavierwerke Sweelincks sowie weitere Claviermusik des 17. Jahrhunderts; beim gleichen Verlag betreute er die Neuausgabe der Orgelwerke Bachs. Darüber hinaus ist Dirksen durch zahlreiche Studien zur Musik von Johann Sebastian Bach hervorgetreten; für die Stuttgarter Bach-Ausgaben (Carus) rekonstruierte er zwei unvollständig überlieferte Kantaten (BWV 188 und 197a).
Bachs Musik steht seit den Jugendjahren von Pieter Dirksen im Mittelpunkt seines musikalischen Interesses, doch hat er immer auch eine starke Affinität zu den Reichtümern der Tastenmusik des siebzehnten Jahrhunderts verspürt: zu den englischen Virginalisten, Sweelinck, der norddeutschen Schule, Froberger, dem mediterranen Repertoire und der französischen „klassischen“ Tradition.
Dirksen, einer der zwei künstlerische Leiters des Ensembles Combattimento, ist viel gefragt für Vorträge und Kurse. Als Gastprofessor hat er an den Orgelakademien und Musikhochschulen in Haarlem, Göteborg, Smarano, Weener, Leipzig, Moskau, Cambridge, Cuenca, Palencia und Danzig unterrichtet.
Er ist Titular-Organist an der Severijn-Orgel (um 1650) von Cuijk. CD-Aufnahmen, für die er verschiedentlich ausgezeichnet wurde, erschienen bei Columns Classics, Etcetera, Glossa und Brilliant Classics. Verschiedene Auszeichnungen.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 07.10.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 14.10.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 21.10.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Musikalische Organeumsführung mit Teetafel
Mittwoch. 28.10.2026 15.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Letzte Öffentliche Führung in dieser Saison mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!
Eintritt frei – Spende
Von April bis Oktober werden mittwochs um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch das ORGANEUM angeboten. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses. Ausgangspunkt ist die wunderschöne ostfriesische Kabinett-Orgel aus dem Jahre 1790. Die „Orgel für das Klassenzimmer" gewährt Einblicke in die Funktion der Orgel. Auch das fürstliche Cembalo von 1741 und weitere Hausorgeln im Renaissance- und Barockstil spielen auf. Dazu gibt es Einblicke in die prunkvolle Villa aus dem Jahre 1873.
Zum Auftakt der Führung wird stilvoll zu ostfriesischem Tee einladen.
Eine telefonische Anmeldung (04951 / 91 22 03) wird dazu gerne entgegengenommen, aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das ORGANEUM ist freiwillig.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 01.11.2026 17:00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Jörg Christian Freese konzertiert in der Reihe der Sonntagskonzerte an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Eintritt frei – Spende
Jörg Christian Freese stammt aus Aschendorf und kam früh mit einer Vielzahl von historischen Instrumenten in Berührung. An der Musikschule des Emslandes erhielt er zunächst bei Wolfgang Hockmann Klavierunterricht. Vor dem Abitur absolvierte er ein Frühstudium Komposition bei Benjamin Lang an der Hochschule Osnabrück. Es folgten die Teilnahme an zahlreichen Kompositionswerkstätten. 2010 war er Preisträger des Bundeswettbewerbs Komposition des Deutschen Musikrats und Jeunesses Musicales.
Nach Orgelunterricht bei Cordula Schöpper, Andreas Gebbeken, Joachim Diedrichs und Balthasar Baumgartner folgte 2012 ein Studium in Musikwissenschaft und Germanistik in Münster. 2013 studierte er parallel künstlerisches Orgelspiel bei Thomas Schmitz sowie Cembalo bei Gregor Hollmann. Hier belegte er zudem Chorleitung bei Thomas Wirtz und Kinderchorleitung bei Annette Bialonski. Am Hohen Dom zu Münster wirkte er in dieser Zeit als Assistenzorganist.
Nach einem Studienaufenthalt am Bach-Archiv in Leipzig schloss sich von 2018 bis 2022 ein Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover an. Zu seinen Lehrern zählten dort u.a. Prof. Emmanuel Le Divellec (Orgel) und Prof. Dirk Elsemann (Improvisation). Während des Studiums war er Stipendiat von ProTalent. Meisterkurse in Orgelliteraturspiel bei Ludger Lohmann, Harald Vogel, Daniel Roth, Felix Friedrich, Jean Ferrard, Martin Böcker, Joris Verdin, Wolfgang Zerer und Gerhard Gnann sowie in Improvisation bei Sietze de Vries, Christiane Michel-Osterthun, Franz Danksagmüller, Otto Maria Krämer u.a. erweitern seine Ausbildung.
Seit März 2019 arbeitet er für das Bistum Osnabrück an St. Jakobus in Sögel als Regionalkantor für das Dekanat Emsland-Nord. Er ist zertifizierter Orgelsachverständiger und Dozent am Bischöflichen Kirchenmusikseminar. Seit 2023 ist er Vorstandsmitglied der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands.
Neujahrskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 17.01.2027 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
LKMD Winfried Dahlke spielt das Neujahrskonzert an der Arp Schnitger-Orgel. Anschließend wird zu Punsch und Gebäck in das ORGANEUM eingeladen.
Eintritt frei – Spende
Begleitend zu den Studien war Dahlke seit 1996 als Kantor in Sottrum im Kirchenkreis Rotenburg / Wümme tätig und betreute ab dem Jahre 2000 als Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche die Orgeln weiter Teile des Elbe-Weser-Dreiecks.
Seit 2002 arbeitet er von Ostfriesland aus für die Orgeldenkmalpflege und die Orgelkultur für die Evangelisch-reformierte Kirche und im Auftrag der Ostfrieslandstiftung der Ostfriesischen Landschaft für das Organeum in Weener, seit 2006 mit dem Titel des Landeskirchenmusikdirektors. Er ist seit 2003 nebenamtlich Organist an der Großen reformierten Kirche in Leer. Winfried Dahlke war bis 2015 als Lehrbeauftragter für Orgel und Harmonium in die Hochschule für Künste Bremen eingebunden. Von 2013-2025 betreute er als Orgelrevisor im Sprengel Ostfriesland-Ems zahlreiche Orgelprojekte.
Sonntagskonzert an der Arp Schitger-Orgel
Sonntag. 07.02.2027 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Das Sonntagskonzert im Februar 2027 gestaltet Vincent van Laar (Eelde, NL). Sein feinsinniges Spiel und seine wunderbar komponierten Programme sind ein Erlebnis!
Eintritt frei – Spende
Vincent van Laar studierte Orgel und Cembalo an den Konservatorien von Utrecht und Den Haag. 1984 und 1988 erwarb er dort die Solistendiplome für Orgel und Cembalo. Seine Lehrer waren unter anderem Nico van den Hooven, Harald Vogel, Glen Wilson und Bob van Asperen. Vincent van Laar war Preisträger bei den Orgelwettbewerben in Zeerijp (1981), Toulouse (1983) und Alkmaar (1991). Er hat zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CDs eingespielt. Seine Diskographie enthält u. a.:
- die 24 Capricetten von Jacob Wilhelm Lustig (Appingedam, Nicolaïkirche)
- das gesamte Orgelwerk des Sweelinck-Schülers Melchior Schildt (Norden, St.-Lugerikirche)
- das Gesamtwerk für Orgel von N. Bruhns und J.A. Reincken (Groningen, Martinikirche).
- die Leipziger Orgelchoräle von J.S. Bach (Melle, St.-Petrikirche)
Die ebenfalls von ihm realisierte Gesamtaufnahme der Orgel- und Cembalomusik von J.P. Sweelinck wurde 2003 mit einem Edison –Preis ausgezeichnet.
Er spielt als fester Cembalist und Organist im Barockorchester Concerto d’Amsterdam.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 07.03.2027 17:00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Jan Katzschke (Neustadt a.R.) konzertiert im März 2027 an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Eintritt frei – Spende
Jan Katzschke wurde 1972 im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge geboren. Sein Kirchenmusik- und Cembalostudium absolvierte er in Hannover bei Lajos Rovatkay, Hans Christoph Becker-Foss und Heinz Hennig. Anschließend arbeitete er zunächst als Kantor im Erzgebirge; 2001 kam dort die von ihm initiierte Restaurierung der historischen Oehme-Orgel Zethau zum Abschluss.
Seit 1997 war er freischaffend im sächsischen Freiberg, ab 2002 im Südschwarzwald und seit 2005 in Dresden ansässig. Nach reichhaltigen Erfahrungen als Chor- und Orchesterdirigent sowie als Continuospieler konzentrierte er sich mehr und mehr auf seine solistische Laufbahn. Seine CD-Produktionen mit Werken von Weckmann und Kuhnau erhielten namhafte Auszeichnungen. Ihnen folgten weitere, international beachtete Einspielungen mit Orgel- und Cembalowerken sächsischer Komponisten sowie Einladungen zu bedeutenden Konzertreihen in Europa.
Der Eintritt zu den Sonntagskonzerten ist frei. Am Ausgang um eine Spende für den Erhalt der Konzertreihe gebeten.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 04.04.2027 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Zum Sonntagskonzert im April gastiert Prof. Dr. Krzysztof Urbaniak (Bremen) an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche
Eintritt frei – Spende
Krzysztof Urbaniak, Jahrgang 1984, studierte Orgel und Cembalo in Warschau und Stuttgart und promovierte an der Musikhochschule in Krakau. Der mehrfache Stipendiat und Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe ist in ganz Europa und Asien aufgetreten und hat sein Können auf mehreren CD-Einspielungen unter Beweis gestellt, die ihm hervorragende Kritiken einbrachten. Zu seinen bekanntesten Aufnahmen gehören „Danziger Barock“ (2014), „Retrospection“ (2015) und „The Renaissance Organ of Olkusz“ (2019).
Zu seinen verschiedenen Aktivitäten gehörte eine Professur für Orgel an der staatlichen Musikakademie in Łódź und pädagogische Tätigkeit an der Musikakademie in Krakau sowie bei verschiedenen Meisterkursen weltweit. Er ist Jurymitglied bei Orgelwettbewerben und international anerkannter Orgelsachverständiger. Seine Kompetenzen und seine Begeisterung für die Musikvermittlung möchte er nun in Bremen einbringen.
„Der Begriff ‚Historische Orgel‘ bewegt sich zwischen materiellem und immateriellem Kulturerbe. Eine zentrale Aufgabe der Orgelausbildung besteht darin, nicht nur das Verständnis für die Geschichte zu vertiefen, sondern auch die Leidenschaft für das Potenzial dieses Instruments zu wecken und die Fähigkeit zu vermitteln, seine Klänge lebendig werden zu lassen. In der historischen Orgellandschaft Bremens, zu der ich durch den Arp-Schnitger-Wettbewerb eine enge Verbindung spüre, lässt sich dies auf besonders eindrucksvolle Weise verwirklichen“, sagt Urbaniak.
Die Hochschule für Künste Bremen hat Krzysztof Urbaniak zum 1. Oktober 2024 als Professor für Historische Orgel berufen.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 02.05.2027 17.00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Zum Sonntagskonzert im Mai konzertiert Léon Berben (Köln) an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Eintritt frei – Spende
Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.
Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Diapason d’Or«, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.
Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von G. Leonhardt wie auch bei R. Jiskoot, T. Koopman und T. Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.
Er ist als Titular-Organist verbunden an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen - nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c.1425/1586/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit. Er ist senior organist in residence an der Pieterskerk in Leiden (NL) mit der van Hagerbeer-Orgel aus 1643
Seit 2000 war er als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 06.06.2027 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
Das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener gestaltet Domorganist Stephan Leuthold aus Bremen.
Eintritt frei – Spende
Stephan Leuthold ist seit 2014 Domorganist in Bremen und unterrichtet an der Hochschule der Künste Bremen. Er studierte Kirchenmusik (A) und Konzertfach Orgel in Dresden, Hannover und Stuttgart. Seine Orgellehrer waren Dietrich Wagler, Prof. Ulrich Bremsteller und Prof. Bernhard Haas. Das Solistenexamen schloß er im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Von 2002 bis 2004 absolvierte er ein Cembalo- und Generalbaßstudium an der Musikhochschule Trossingen bei Carsten Lorenz. Kurse u.a. bei Wolfgang Zerer, Michael Radulescu, Almut Rößler, Ludger Lohmann, Jean Boyer, Lorenzo Ghielmi, Marie-Claire Alain und Lars-Ulrik Mortensen ergänzten die Ausbildung.
Beim 3. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb 1997 in Freiberg gewann er den Ersten Preis.
Neben seiner solistischen Tätigkeit spielt Stephan Leuthold als Organist und Cembalist in verschiedenen Ensembles. Mit dem Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“ verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, ebenso mit dem Bach Collegium Stuttgart. Bei den von der Neuen Bachgesellschaft Leipzig veranstalteten Bachakademien in der Ukraine ist er seit deren Gründung im Jahr 2004 Dozent für Cembalo und Continuo.
