Organeum Weener

Physharmonika

Physharmonika

Anonymus (Ort unbekannt)

Mitte 19. Jh.

Der Name Physharmonika geht auf Anton Haeckl zurück, der ein gleichnamiges Instrument im Jahr 1821 in Wien patentieren ließ.

Léon Boëllmann Offertorium G-Dur

Die Physharmonika ist ein einspieliges Druckwindharmonium. Dies bedeutet, dass es nur eine Reihe durchschlagender Zungen gibt. Daher ist auch kein Registerzug vonnöten. Die Physharmonika hat die Form eines Biedermeier- Tischchens. Die Windversorgung erfolgt über zwei Schöpfbälge mit angehängten Tretarmen, die mit den Füßen bedient werden. Über dem Schöpfbälgen liegt ein kleiner Magazinbalg. Dennoch muss die Windzuführung mit Überlappung „fächelnd“ erfolgen, um einen gleichmäßigen Ton hervorzubringen. Veränderungen des Winddruckes über die Bälge haben unmittelbare Auswirkungen auf die Tonstärke. Die Physharmonika hat ein helles Timbre, das bei geöffnetem Deckel sehr kräftig hervortritt.

Tonumfang: C-f3 Tonhöhe: a1= 443 Hz

 

Kalender

Do. 20. August 2026
15.30 Uhr

Leer | Ev.-ref. Große Kirche

Kirchstraße 14, 26789 Leer

Winfried Dahlke lässt in einer etwa halbstündigen Orgelspielzeit Werke von Johann Gottfried Walther erklingen. Diese Musik steht anstelle eines Abendkonzertes des Orgelsommers.

Eintritt frei – Spende

Mi. 26. August 2026
15.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!

Eintritt frei – Spende

Do. 27. August 2026
20:00 Uhr

Leer | Ev.-ref. Große Kirche

Kirchstraße 14, 26789 Leer

Zum Abschluss des Leeraner Orgelsommers konzertiert das Weckmann-Consort Bremen unter der Leitung von Lea Suter mit Werken des 16. und 17. Jahrhunderts

Eintritt frei – Spende