Organeum Weener

Physharmonika

Physharmonika

Anonymus (Ort unbekannt)

Mitte 19. Jh.

Der Name Physharmonika geht auf Anton Haeckl zurück, der ein gleichnamiges Instrument im Jahr 1821 in Wien patentieren ließ.

Léon Boëllmann Offertorium G-Dur

Die Physharmonika ist ein einspieliges Druckwindharmonium. Dies bedeutet, dass es nur eine Reihe durchschlagender Zungen gibt. Daher ist auch kein Registerzug vonnöten. Die Physharmonika hat die Form eines Biedermeier- Tischchens. Die Windversorgung erfolgt über zwei Schöpfbälge mit angehängten Tretarmen, die mit den Füßen bedient werden. Über dem Schöpfbälgen liegt ein kleiner Magazinbalg. Dennoch muss die Windzuführung mit Überlappung „fächelnd“ erfolgen, um einen gleichmäßigen Ton hervorzubringen. Veränderungen des Winddruckes über die Bälge haben unmittelbare Auswirkungen auf die Tonstärke. Die Physharmonika hat ein helles Timbre, das bei geöffnetem Deckel sehr kräftig hervortritt.

Tonumfang: C-f3 Tonhöhe: a1= 443 Hz

 

Kalender

Mi. 19. Juni 2024
15.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Öffentliche Führung mit der Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses.

Fr. 21. Juni 2024
19.30 Uhr

Leer | Ev.-ref. Große Kirche

Kirchstraße 14, 26789 Leer

"Die durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne": Orgelkonzert zum Auftakt der Kulturnacht in der Großen Kirche: LKMD Winfried Dahlke konzertiert an der Historischen Orgel

Eintritt frei – Spende

Sa. 22. Juni 2024
11.30 Uhr

Leer | Mennonitenkirche

Norderstraße 35, 26789 Leer

Ralf Stiewe (Papenburg) konzertiert an der Brond de Grave-Winter-Orgel der Mennonitenkirche Leer

Eintritt frei – Spende